Mitglieder

Ina Benning

Logopädin, selbständig in eigener Praxis

 

"Ich setze mich für die Therapeutenkammer ein, um unsere Berufsgruppen und unser Können mehr ins Licht zu rücken. Durch mein Studium in den Niederlanden habe ich erfahren, wie die Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen den einzelnen Disziplinen gut gelingen kann. Gemeinsam können wir nicht nur politisch, sondern auch am Menschen eine Menge bewegen.“

 

 


Daniel Dohmen

Leitender Physiotherapeut Uniklinik, M.A.

 

"Die Gründung einer Therapeutenkammer bringt den Heilmittelerbringen endlich den rechtlichen Rahmen, gehört zu werden und selbst über die eigenen Berufsgesetze mitentscheiden zu können. Wir brauchen klare Strukturen als ein gemeinsames starkes Organ, um die Zukunft unserer Berufe zu sichern und eine qualitative Patientenversorgung anbieten zu können."


Katharina Schmidt

Leitende Physiotherapeutin, BSc., angestellt

 

"Nur zusammen haben wir eine starke Stimme im Gesundheitssystem! Daher unterstütze ich die Gründung einer Therapeutenkammer, denn nur so können wir unsere Probleme auch selbstbestimmt lösen, anstatt von anderen Berufsgruppen lösen zu lassen."

 

 

 


Friedrich Dewies

Physiotherapeut, freiberuflich

 

"Seit 29 Jahren bin ich freiberuflicher Physiotherapeut und sehr enttäuscht über den Stillstand in unserem Beruf. Unsere Verbände sind mit Konkurrenz und Eitelkeiten beschäftigt, zersplittert und politisch so gut wie nicht existent. Bewegung in unseren Beruf kommt nur durch existentielle Notlagen und von Politik „ganz oben“...


Beate Walbaum

Physiotherapeutin, B.A. Berufliche Bildung Therapie, angestellt

 

"Mir liegt besonders die Qualität der Ausbildung angehender (Physio-) Therapeut*innen am Herzen. Um hier etwas an den Rahmenbedingungen zu verbessern, denke ich, dass ein "weiter so" weder ausreichend noch zukunftsfähig sein kann. Ich bin der Überzeugung, dass Selbstbestimmung im Rahmen angewandter Demokratie dafür der entscheidende Schritt in die richtige Richtung ist."


Reinhard Hennecke

Masseur und med. Bademeister, selbständig in eigener Praxis

 

"Ich bin überzeugt das die Zukunft von Therapeuten aus den verschiedenen Berreichen wie Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie nur in einer gemeinsamen Kammer gestaltet werden kann. Deshalb unterstütze ich den Verein TKNRW! Nur gemeinsam werden wir bessere Rahmenbedingungen für unsere Berufe erreichen!"


Gaby Becker

Masseurin und med. Bademeisterin, Dozentin an der Schule für Gesundheitsberufe Fachbereich „Physiotherapie“, angestellt

 

"Ich möchte eine Perspektive schaffen für die nachfolgenden Generationen - mit der Idee einer Kammer, in der alle Heilberufe vertreten sind. Die Berufe die eine Kammer haben werden nicht übersehen, sie bekommen Gehör. Auch wir sollten diese Möglichkeit nutzen, um mehr Rechte für uns durchsetzen zu können.

Das werden wir allerdings nur gemeinsam schaffen - deshalb: Seid mit dabei!"   

   

 


Janina Strohhäker

Physiotherapeutin und Heilpraktikerin, angestellt

 

"Ich setze mich für die Gründung einer Therapeutenkammer ein, weil ich in den letzten Jahren immer wieder mit ansehen musste, dass viele meiner Kollegen/innen den Beruf teilweise oder sogar ganz verlassen haben.

 

 

 

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Unattraktive Rahmenbedingungen, wie der fehlende Einfluss in Bezug auf die eigenen beruflichen Belange und die finanzielle Benachteiligung, waren Gründe für den Ausstieg. Mit einer Kammer haben wir die Chance die veralteten Strukturen grundlegend neu, im Sinne eines professionellen Selbstverständnisses, zu gestalten und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu stärken. Das kommt unseren Patienten zugute, weil es zu einer effektiveren Versorgung führt.

 

 

 


Henk Jacobs

Dipl. Physiotherapeut, MaHM (Health Management), selbständig in eigener Praxis 

 

"Es bewegt sich vieles im therapeutischen Sektor! Die Politik nimmt uns immer mehr wahr. Um qualifiziert im politischen Umfeld mitreden zu können, brauchen wir starke Strukturen. Starke Strukturen sind neue politiknahe Strukturen UND starke, nicht zersplitterte Berufsverbände. Eine Therapeutenkammer als Körperschaft des öffentlichen Rechts ist eine politiknahe, bis jetzt nicht vorhandene neue Struktur.


Jennifer Waldeyer

Ergotherapeutin, B.A., Dozentin an den Ludwig Fresenius Schulen, angestellt

 

"Die Zahl der Auszubildenden sinkt, die Ausbildungsstruktur ist veraltet, akademische Grade werden nicht finanziell berücksichtigt, die Fortbildungsinstitute unterstehen keinerlei geregelten Qualitätsmerkmalen und und und... Also habe ich mich dafür entschieden, mich zu engagieren und nicht weiter bloß abzuwarten, bis irgendwas passiert! Ich denke, zusammen kann man etwas bewegen - also lasst uns endlich mal starten! Wir verlieren nur, wenn wir nichts tun!" 

 

 


Klaus Kawaters

Physiotherapeut, selbstständig in eigener Praxis

 

"Die verschiedenen Berufsverbände von Logopäden, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten haben sicher einiges erreicht. Aber nur durch eine gemeinsame Kammer werden wir die Zukunft unserer Berufe besser gestalten und in der Politik wahr genommen. Ich freue mich, dass die TKNRW dieses Ziel verfolgt und unsere gemeinsamen Ziele hörbar vertritt. Nur so kommen wir zu vernünftigen Rahmenbedingungen und werden auch in Zukunft gute und motivierte Therapeuten bekommen."


Gisela Schole

Ergotherapeutin, selbständig in eigener Praxis

 

"Unsere Zukunft selbstbestimmt gestalten, für unsere Patienten gute Therapeuten ausbilden und die bestmöglichen Therapien anbieten - das können wir in einer starken Gemeinschaft effektiver leisten. Deshalb setze ich mich für eine Therapeutenkammer ein."

 

 


Valentina Siewert

Ergotherapeutin, B.A. Berufliche Bildung Therapie, Studierende im Masterstudiengang Berufspädagogik Therapie

 

"Selbstbestimmt statt fremdbestimmt und das am besten gemeinsam. Wir sollten als Fachexperten das Recht haben, selbst definieren zu können, was eine adäquate Therapie- und Ausbildungsqualität ausmacht und welche Rahmenbedingungen dafür notwendig sind. Eine gemeinsame Therapeutenkammer wäre ein entscheidender Schritt, um diesbezüglich gemeinsam und aktiv Stellung zu beziehen."


Linda Walter

Physiotherapeutin, BSc., angestellt

 

"Ich habe vier Jahre in den Niederlanden studiert, da mich der hohe Anspruch des Studiums gereizt hat. Den niederländischen Physiotherapeuten/innen eilt ihr guter Ruf voraus. Nachdem ich das Studium erfolgreich abgeschlossen habe, kam ich voller Tatendrang nach Deutschland. Nach 1,5 Jahren arbeiten als Physiotherapeutin in Deutschland bin ich mehr als frustriert. In den Niederlanden ist es selbstverständlich evidenzbasiert zu arbeiten. Das hat den Riesenvorteil, dass ich z.B. gegenüber Kostenträgern die Wirksamkeit der Therapie belegen kann.

 

 

 

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Ich möchte gerne Verantwortung für mein berufliches Handeln übernehmen. Aber wie sollen wir Therapeuten ohne Wirksamkeitsbeleg mit anderen Berufsgruppen sowie Ärzten, Krankenkassen und Ämtern auf Augenhöhe kommunizieren? Außerdem vermisse ich in Deutschland verbindliche Qualitätsstandards, die auch unseren Patienten/innen zu Gute kommen würden. Um eine verbindliche Struktur zu schaffen müssen wir das Problem an der Wurzel packen. Das kann aus meiner Sicht nur eine Kammer. Eine Kammer kann unseren Stellenwert im Gesundheitswesen sicherstellen, den wir verdienen.