Mitglieder

Gaby Becker

Masseurin und med. Bademeisterin, Dozentin an der Schule für Gesundheitsberufe Fachbereich „Physiotherapie“, angestellt

 

"Ich möchte eine Perspektive schaffen für die nachfolgenden Generationen - mit der Idee einer Kammer, in der alle Heilberufe vertreten sind. Die Berufe die eine Kammer haben werden nicht übersehen, sie bekommen Gehör. Auch wir sollten diese Möglichkeit nutzen, um mehr Rechte für uns durchsetzen zu können.

Das werden wir allerdings nur gemeinsam schaffen - deshalb: Seid mit dabei!" 

 

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"Ich bin seit über 40 Jahren im Beruf. Eine signifikante Lohnsteigerung und damit auch Wertschätzung der Leistungen sind im Laufe der vielen Jahre nicht eingetreten. Wir befinden uns noch immer, trotz der sehr fordernden und bis dato teuren Ausbildung, am untersten Ende der Lohnskala. Das hat Folgen, die ich in sehr vielen Fällen miterleben bzw. erfahren musste - zu viele meiner ehemaligen Schüler haben diesen wunderbaren Beruf aufgegeben, da sie nur schlecht davon leben konnten."

 


Ina Benning

Logopädin, selbständig in eigener Praxis

 

"Ich setze mich für die Therapeutenkammer ein, um unsere Berufsgruppen und unser Können mehr ins Licht zu rücken. Durch mein Studium in den Niederlanden habe ich erfahren, wie die Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen den einzelnen Disziplinen gut gelingen kann. Gemeinsam können wir nicht nur politisch, sondern auch am Menschen eine Menge bewegen.“ 

 

 

 

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"Qualität im Gesundheitssystem kommt durch starke Leute! Wenn diese allerdings immer wieder ausgebremst werden, weil die bisherigen Strukturen ein Mitspracherecht nicht geben, ist das auf Dauer frustrierend."

 

 


Friedrich Dewies

Physiotherapeut, freiberuflich

 

"Seit 29 Jahren bin ich freiberuflicher Physiotherapeut und sehr enttäuscht über den Stillstand in unserem Beruf. Unsere Verbände sind mit Konkurrenz und Eitelkeiten beschäftigt, zersplittert und politisch so gut wie nicht existent. Bewegung in unseren Beruf kommt nur durch existentielle Notlagen und von Politik „ganz oben“...

 

 

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...Stichwort Pflegenotstand, der auch unseren Beruf längst erreicht hat. Jahrzehntelang hat man uns ausbluten lassen. In der Verkammerung sehe ich eine Chance, unseren sog. „Hilfsberufen“ endlich den gesellschaftlichen Stellenwert zu geben, den sie verdienen."

 

 


Daniel Dohmen

Leitender Physiotherapeut Uniklinik, M.A.

 

"Die Gründung einer Therapeutenkammer bringt den Heilmittelerbringen endlich den rechtlichen Rahmen, gehört zu werden und selbst über die eigenen Berufsgesetze mitentscheiden zu können. Wir brauchen klare Strukturen als ein gemeinsames starkes Organ, um die Zukunft unserer Berufe zu sichern und eine qualitative Patientenversorgung anbieten zu können."


Katharina Golombek

Leitende Physiotherapeutin, BSc., angestellt

 

"Nur zusammen haben wir eine starke Stimme im Gesundheitssystem! Daher unterstütze ich die Gründung einer Therapeutenkammer, denn nur so können wir unsere Probleme auch selbstbestimmt lösen, anstatt von anderen Berufsgruppen lösen zu lassen."

 

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"Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ergotherapeuten und Logopäden innerhalb einer Praxis bereichert mich jeden Tag nicht nur beruflich sondern auch privat. Gemeinsam an einem Strang für die Gesundheit des Patienten zu arbeiten und zusätzlich die anderen Berufe kennen- und schätzen zu lernen gehört zu einer sehr wertvollen Arbeit. Denn letztendlich ist es so: Wer gemeinsam an der Förderung der Lebensqualität unserer Patienten arbeitet, kann auch gemeinsam den Stellenwert der Therapeuten im Gesundheitssystem fördern."


Henk Jacobs

Dipl. Physiotherapeut, MaHM (Health Management), selbständig in eigener Praxis 

 

"Es bewegt sich vieles im therapeutischen Sektor! Die Politik nimmt uns immer mehr wahr. Um qualifiziert im politischen Umfeld mitreden zu können, brauchen wir starke Strukturen. Starke Strukturen sind neue politiknahe Strukturen UND starke, nicht zersplitterte Berufsverbände. Eine Therapeutenkammer als Körperschaft des öffentlichen Rechts ist eine politiknahe, bis jetzt nicht vorhandene neue Struktur."

 

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"Sie kann durch ihre Organisationsstruktur, zusammen mit den Berufsverbänden, schlagkräftiger im politischen Umfeld auftreten. Die oft diskutierte Pflichtmitgliedschaft in einer Therapeutenkammer kann dabei als Chance gesehen werden: wir müssen uns vereinen, um mit einer Stimme im politischen Umfeld mitreden zu können! Solange wir uns nicht in einer starken Struktur vereinen, besteht die große Gefahr, dass wir Spielball der Politik, der Kostenträger und anderer gut organisierter Strukturen im Gesundheitswesen bleiben. Deswegen setze ich mich für eine Therapeutenkammer ein."


Gisela Schole

Ergotherapeutin, selbständig in eigener Praxis

 

"Unsere Zukunft selbstbestimmt gestalten, für unsere Patienten gute Therapeuten ausbilden und die bestmöglichen Therapien anbieten - das können wir in einer starken Gemeinschaft effektiver leisten. Deshalb setze ich mich für eine Therapeutenkammer ein."

 

 


Valentina Siewert

Ergotherapeutin, B.A. Berufliche Bildung Therapie, Studierende im Masterstudiengang Berufspädagogik Therapie

 

"Selbstbestimmt statt fremdbestimmt und das am besten gemeinsam. Wir sollten als Fachexperten das Recht haben, selbst definieren zu können, was eine adäquate Therapie- und Ausbildungsqualität ausmacht und welche Rahmenbedingungen dafür notwendig sind. Eine gemeinsame Therapeutenkammer wäre ein entscheidender Schritt, um diesbezüglich gemeinsam und aktiv Stellung zu beziehen."


Beate Walbaum

Physiotherapeutin, B.A. Berufliche Bildung Therapie, angestellt

 

"Mir liegt besonders die Qualität der Ausbildung angehender (Physio-) Therapeut*innen am Herzen. Um hier etwas an den Rahmenbedingungen zu verbessern, denke ich, dass ein "weiter so" weder ausreichend noch zukunftsfähig sein kann. Ich bin der Überzeugung, dass Selbstbestimmung im Rahmen angewandter Demokratie dafür der entscheidende Schritt in die richtige Richtung ist."


Jennifer Waldeyer

Ergotherapeutin, B.A., Dozentin an den Ludwig Fresenius Schulen, angestellt

 

"Die Zahl der Auszubildenden sinkt, die Ausbildungsstruktur ist veraltet, akademische Grade werden nicht finanziell berücksichtigt, die Fortbildungsinstitute unterstehen keinerlei geregelten Qualitätsmerkmalen und und und... Also habe ich mich dafür entschieden, mich zu engagieren und nicht weiter bloß abzuwarten, bis irgendwas passiert! Ich denke, zusammen kann man etwas bewegen - also lasst uns endlich mal starten! Wir verlieren nur, wenn wir nichts tun!"

 

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"Ich wünsche mir nach über 20 Jahren Berufspraxis endlich mehr Selbstbestimmung und eine gerechtere Entlohnung. Trotz (sehr) vieler und (sehr) teurer Fort- und Weiterbildungen sind wir Ergotherapeuten in den Praxen sehr stark abhängig von Krankenkassen und Ärzten."